Herzlich willkommen auf der Seite der
Grundschule Lemgow
3.5. Hausaufgabenkonzept Das Konzept basiert auf dem Erlass des MK vom 16.12.2004 zum Thema ,, Hausaufgaben" ,, Hausaufgaben ergänzen den Unterricht und unterstützen den Lernprozess der Schüler. Je nach Altersstufe, Schulform, Fach und Unterrichtskonzeption kann die Hausaufgabestellung insbesondere auf die Übung, Anwendung, und Sicherung im Unterricht erworbener Kenntnisse, Fertigkeiten und fachspezifischer Techniken, die Vorbereitung bestimmter Unterrichtsschritte und- abschnitte oder die Förderung der selbstständigen Auseinandersetzung mit Unterrichtsgegenständen und frei gewählten Themen ausgerichtet sein. Folgende Absprachen gelten an der Grundschule Lemgow: Voraussetzungen: Hausaufgaben müssen dem Unterricht erwachsen. Für die Vorbereitung und Besprechung muss genügend Zeit vorgesehen werden. An die mitzunehmenden Materialien muss in Klasse 1 und 2 erinnert werden. Hausaufgaben werden grundsätzlich an eine bestimmte Stelle an der Tafel angeschrieben. Würdigung: Hausaufgaben werden täglich kontrolliert, in Kl. 3 und 4 reicht auch manchmal eine Sichtkontrolle. Sie sind nicht zu benoten. Zeitaufwand: Der Zeitaufwand ist durch Erlass geregelt. Es gelten folgende Zeiten: Klasse 1/2 : längstens 30 min Klasse 3/4 bis maximal 45 min In Klasse 4 können schriftliche Hausaufgaben auch über mehrere Tage aufgegeben werden. Fachlehrer informieren sich über den Umfang der Hausaufgaben. Differenzierung: Differenzierung findet sowohl im Umfang als auch im zeitlichen Rahmen statt. Differenzierte Hausaufgaben über einen längeren Zeitraum brauchen der Zustimmung der Klassenkonferenz. (Erlass zur Förderung von Schülerinnen und Schülern mit besonderen Schwierigkeiten in Deutsch…) Fehlen oder Nichtanfertigung von Hausaufgaben: Grundsätzlich werden Hausaufgaben nachgeholt. Wurden sie vergessen, haben die Schüler die Wahl zwischen nachmachen in der Pause oder zu Hause. Kurznotiz im Heft oder auf dem AB. Sind sie ein 2. Mal vergessen, müssen sie in der Schule nachgemacht werden. Eltern werden benachrichtigt wenn 3mal innerhalb von 14 Tagen die Hausaufgaben vergessen, oder nur unvollständig gemacht wurden. Dazu entweder schriftliche Notiz im Heft: …hat am….seine Hausaufgaben nicht angefertigt. Unterschrift der Eltern oder telef. Benachrichtigung mit Aktennotiz. Führen eines Hausaufgabenheftes: Ab Klasse 1 wird ein Hausaufgabenheft geführt. Die äußere Form bleibt dem/der Klassenlehrer/In überlassen. Verabschiedet auf der Gesamtkonferenz am 22. Mai 2007 3.6. Mobilitätskonzept Verkehrserziehung ist angesichts der zunehmenden Mobilität ein wichtiges Thema in der Grundschule. Die Schüler nehmen als Fußgänger, Fahrgäste und Radfahrer regelmäßig am Straßenverkehr teil und müssen selbstständig agieren können. Zu einer zeitgemäßen Mobilitätserziehung gehören daher: Kompetenzen im Hinblick auf Verkehrsteilnahme und Verkehrssicherheit (Regelwissen, Vorausdenken und situationsangemessen reagieren). Die Fähigkeit verantwortungsbewusst das richtige Verkehrsmittel auszuwählen (auch: Umweltaspekt) Kritische Reflexion der gegenwärtigen und zukünftigen Mobilitätsentwicklung. Um nachhaltig und umfassend zu informieren, zu reflektieren und zu trainieren, ist es notwendig, Fächer übergreifend und auch in Projekten ( siehe Fahrradturnier) zu arbeiten. Die Kooperation mit der Verkehrswacht hat sich dabei bewährt. Mobilität in Klasse 1 Mobilität in Klasse 2 Mobilität in Klasse 3 Mobilität in Klasse 4 Verabschiedet auf der Gesamtkonferenz am 27.Januar 2009 3.7. Mediendidaktisches Konzept der Grundschule Lemgow Zur Situation der Schule Im Schuljahr 2008/09 sind wir eine einzügige Grundschule mit knapp 80 Schüler/innen Z. ZT. unterrichten 6 Kolleginnen mit unterschiedlichen Kenntnissen über neue Medien an unserer Schule - Grundkenntnisse sind überall vorhanden. Alle Klassen verfügen über 2 Rechner, wobei der Grundbestand Rechner mit Windows XP sind, die durch das Programm N21 gekauft wurden. Ein Medienraum wurde bewusst nicht eingerichtet, um jederzeit Zugriff zu diesem Medium zu haben um den PC als gegenwärtiges Arbeitsmittel zu verstehen. Alle Klassen haben einen Drucker und Internet- Anschluss. Ein Lehrerarbeitsplatz mit 1 Rechner, 1 Drucker und Internetanschluss ist vorhanden. Ende des Jahres kamen 8 Laptops dazu, die wir gebraucht geschenkt bekommen haben. Sie sind nicht internetfähig. In unserem Methodenkonzept aus dem Jahre 2008 ist als wichtiger Punkt auch das Erlernen der Medienkompetenz festgeschrieben. Schon in der Grundschule müssen die Schüler lernen sich mit den verschiedenen Medien auseinanderzusetzen und Vorteil und Gefahren im Umgang mit dem Computer und dem Internet zu lernen, das kann aber nur unter Anleitung geschehen. Die Kerncurricula sehen die Arbeit in der Grundschule mit neuen Medien als Bereicherung des Unterrichts und fordern dies auch ein. Unterstützt werden wir durch einige Eltern, die uns mit Rat und Tat und Zeit zur Verfügung stehen. Grundsätze: Computer sind ein zeitgemäßes Medium und haben in der Schule und in der Arbeitswelt (Verwaltung ,Wirtschaft) einen hohen Stellenwert. Auch für die Zielgruppe Grundschulkind bilden die neuen Medien einen festen Bestandteil in ihrem Alltag. Die Arbeit am Computer ermöglicht soziales Miteinander partnerschaftliches arbeiten, da Schüler/innen auch ermutigt werden, auftretende Probleme im Team zu klären Unterstützung der individuellen Lerngeschwindigkeit, schwächere Schüler/innen vertiefen Grundkenntnisse, starke Schüler/innen erhöhen ihre Lerngeschwindigkeit, ihr Wissensdrang wird befriedigt individuelle Förderung: Lernprogramme haben individuelle Ergebniskontrollen Schüler/innen sehen Lernerfolg Verpackung von Lernstoff ist durch bewegl. Bilder , Wiederholung wichtiger Stellen motivierend. An unserer Schule sind einige Lernprogramme vorhanden bzw. benutzen wir Bücher zu denen es Programme gibt, Blitzrechnen ( Klett) JO-JO Sprachbuch und Leserbuch mit CD-ROM ( Cornelsen) JO-JO Sachunterrichtsbuch mit CD-ROM ( Cornelsen) die wir gern einsetzen. Die Liste kann beliebig fortgeführt werden. Seit dem Schuljahr 2008/09 arbeiten wir mit dem Leseförderprojekt "Antolin" in den Klassen 2-3. Textverarbeitung Produkte des freien Schreibens in Klasse 1 und 2 Schreibanlässe schaffen, die mit Computer ansprechender ausfallen Textproduktion am Computer o einfache Verbesserung ( es muss nicht alles neu geschrieben werden) es können Informations- und Sachtexte ansprechend gestaltet werden Schülerzeitung Ausstellungen Öffnung von der Schule In Planung: Kontakte zunächst von Klasse zu Klasse, aber auch zu anderen Schulen können gebildet und gepflegt werden eine Homepage ermöglicht uns eine Darstellung von Schule, die zunehmend wichtig wird - Schulprogramm Rahmenbedingungen des Einsatzes Die Arbeit am Computer soll ein Medium des Unterrichts sein. Da wir alle schon Erfahrungen im Einsatz mit Multimedia haben, ist es für uns einfach, einen Weg zur Einführung von Mulimedia in der Schule zu gestalten. Wichtig erscheint es uns auch, den Schülern/innen den richtigen Umgang mit Computer und Internet beizubringen. Das ist im Rahmen des offenen Anfangs vor Schulbeginn möglich. Zu Beginn von Klasse 1 wird der Umgang mit der Tastatur, das Aufsuchen der Buchstaben und Ziffern in kleinen Sequenzen geübt. Weiterhin kommen Computer im Förderunterricht zum Einsatz. In der Wochenplanarbeit, die fast alle Kolleginnen an der Schule praktizieren, werden auch jetzt schon Aufgaben aus Lernprogrammen gestellt. Im offenen Anfang stehen die Geräte den Schülern/innen zu Verfügung und können auch klassen übergreifend genutzt werden. Verabschiedet auf der Gesamtkonferenz am 22.Mai 2007 (überarbeitet im Schuljahr 2009/10) Seit dem Schuljahr 2009/2010 ist unsere Schule mit Smartboards ausgestattet. Smartboards ersetzen hierbei die herkömmliche Tafel: o Man kann auf Ihr schreiben wie bisher, dies aber jederzeit in in Druckbuchstaben umsetzen lassen. o Man kann beim Sammeln verschiedener Beiträge, Antworten hin- und her verschieben, also neu gruppieren. o Alle Zeichnungen lassen sich erstellen- auch in unterschiedlichen Farben. o Nach Beendigung kann alles im Smartboard gespeichert werden - für den nächsten Tag. Beim Anschluss eines Notebooks und Nutzung des im Smartboard enthaltenen Beamers: Die Lehrerin kann zum Beispiel den - zuhause - angefertigten Text / angefertigte Zeichnung für alle Schüler an der smartboard- Tafel sofort wiedergeben, ohne dass wertvolle Unterrichtszeit mit Aufschreiben und Erstellen von Zeichnungen an der Tafel verloren geht. Das Wechseln zwischen verschiedenen Dateien im Notebook wird auch an der Tafel wiedergegeben. Unterrichtseinheiten lassen sich so aufzeichnen. Die Schüler begleiten/ erlernen dabei den - unterstützenden - Umgang mit dem Computer, der Unterricht ist für alle gleichzeitig einsehbar und verfolgbar. Anschließend kann jeder seine Arbeit je nach den Anforderungsbereichen im Team o. ä. bearbeiten. Schülerreferate oder Gruppenarbeitsergebnisse können visuell durch Materialien aus dem Internet unterstützt werden. Das Smartboard ermöglicht die Bereitstellung und Nutzung weiterer Medien: So können mit dem Notebook Unterrichtsfilme vorgeführt werden, selbst Kinder mit motorischen Schwierigkeiten werden in die Lage versetzt Zeichnungen anzufertigen, die korrekt sind. In unserem Englischlehrwerk wird das Erlernen der englischen Sprache mit kleinen Filmsequenzen von 4 min unterstützt. Im Augenblick nicht einsetzbar, da durch den Aufwand des Auf- und Abbauens des DVD - Players oder der Wechsel in den Filmraum wertvolle Unterrichtszeit verloren geht. Die neuen Kerncurricula erfordern auch in der Grundschule einen gezielten Umgang mit Tabellen und Graphiken u. a. im Mathematikunterricht um sich daraus Informationen zu holen. Im Kunstunterricht könnten für Bildbetrachtungen jederzeit Bilder für alle Schüler gleichzeitig aus dem Internet herunter geladen werden. Die Suche etwa nach Informationen kann in der Klasse vor allem mit allen eingeübt werden: so arbeiten die Klassen 2,3,4 schon jetzt mit dem Lesetrainingsprogramm "Antolin". Vorteile gegenüber einer normalen Tafel: Auch Mathematikaufgaben können vorgeführt werden, selbst Kinder mit motorischen Schwierigkeiten werden in die Lage versetzt Zeichnungen anzufertigen, die korrekt sind. Kinder mit Lese-Rechtschreibschwäche können für alle sichtbar Texte bearbeiten, da sich ihnen eine Korrektur der Wörter jederzeit anbietet. Löschen, Versetzen, Streichen… geht am Notebook mit dem Computer schneller, einfacher - leichter gemacht-. Die Arbeitsergebnisse können jederzeit gespeichert werden und im Rahmen von Lernspiralen immer wieder abgerufen werden, auch noch nach Monaten können damalige Ergebnisse, Arbeitsweisen wieder aufgegriffen werden. Arbeitsergebnisse aber auch die Aufgaben können jederzeit verschickt werden - an kranke Schüler, an Vertretungskollegen, so dass ein unmittelbarer Austausch stattfinden kann. 3.8. Sprachförderkonzept Sprachförderkonzept für den Förderunterricht vor der Einschulung Äußere Rahmenbedingungen: Der Förderunterricht findet einmal wöchentlich ( bisher dienstags) in der Zeit von 7.30-8.00 Uhr statt. Besucht das Kind keinen Kindergarten oder Spielkreis wird den Eltern nahe gelegt, es zumindest an diesem Tag vormittags im Spielkreis Schweskau zu lassen. Die Maßnahme läuft 1 Jahr. Ziele: Die Ziele müssen individuell an den Sprachstand der Schüler angepasst werden. Der aktive und passive Sprachgebrauch sollen in den Bereichen Semantik, Lexik und Syntax verbessert werden. Die Schüler sollen ihre sprachlich- kommunikativen Kompetenzen erweitern und erproben können. Inhalte: (siehe auch "Hippo"- Lehrerhandbuch) Schule (Gebäude, Möbel, Material, Tätigkeiten,…) Obst und Gemüse (Herbst) Körperteile Familie Wetter Kleidung Feste: Geburtstag, Weihnachten (Winter), Ostern (Frühling) Tiere Ferien (Sommer) Medien: "HIPPO für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache” ( Lehrerhandbuch, Schülerbuch, Malheft) Auer Verlag 30 Spiele "Nanu", Blinde Kuh", Rategarten" Bilder und Bildfolgen Bilderbücher aus der Bücherei kurze Filme ( z.B." Petterson und Findus", "Der kleine Eisbär",…) kurze Hörspiele (z.B. " Klein in einer großen Welt") Dokumentationen: Es wird ein arbeitsbegleitender Bericht über den Inhalt der einzelnen Stunden angefertigt. Außerdem wird die individuelle Lernentwicklung dokumentiert ( siehe Anlage ): 1. zu Beginn der Maßnahme 2. am Ende des 1. Halbjahres 3. nach einem Jahr, am Ende der Maßnahme Verabschiedet auf der Gesamtkonferenz am 27. Januar 2009 3.9. Beschwerdekonzept Ablauf: 1. Vorliegen einer Beschwerde Liegt eine Beschwerde gegen eine Lehrkraft vor, sollten sich Eltern oder Schüler immer zuerst an die betroffene Lehrkraft wenden. Dennoch soll die Möglichkeit, sich bei der Klassenlehrerin einen Rat zu holen, offen bleiben. Aktennotiz 2. Keine Problemlösung gefunden Sollte es in diesem Gespräch nicht zu dem gewünschten Erfolg kommen, wird die Klassenlehrerin von den Beschwerdeführern informiert; ein Gespräch mit ihr und den Beteiligten erfolgt umgehend. Sollte es in dem Gespräch aber um Beschwerden über die Klassenlehrerin gehen, wird schon jetzt die Schulleiterin eingeschaltet. Aktennotiz/ Protokoll 3. Gespräch mit der Schulleitung Sollten die o. a. Maßnahmen zu keiner Einigung geführt haben, wenden sich die Beteiligten jetzt offiziell an die Schulleitung. Sie prüft: Um welches Problem geht es? Gegen wen richtet sich die Beschwerde? Sie informiert sich: anhand der angefertigten Aktennotizen oder Protokollen über die Beschwerde. Sie nimmt zunächst keine wertende Stellung vor: Sie lädt alle Beteiligten zu einem Gespräch: Das Gespräch wird dokumentiert und auf Wunsch den Beteiligten ausgehändigt. Wird eine Lösung erreicht, werden die wichtigsten Punkte schriftlich festgehalten. Lösung sollte nach 2 Monaten evaluiert werden. 4. Keine innerschulische Lösung: Ist eine innerschulische Lösung nicht möglich, wird die Landesschulbehörde eingeschaltet. 5. Anmerkung: Liegt ein Dienstvergehen vor, muss die Schulleitung sofort informiert werden und eingreifen und den Sachverhalt klären.(Protokoll) Darüber wird auch die Landesschulbehörde informiert. 6. Beschwerde über Schüler: Liegen Beschwerden über Schüler vor, wird die Klassenlehrerin informiert, damit sie weitere Schritte veranlassen kann. Verabschiedet auf der Gesamtkonferenz am 27. Januar 2009
Herzlich willkommen auf der Seite der