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Grundschule Lemgow
5.10. Gesundheitsförderkonzept 1. Grundsatz Die Grundlage für unser pädagogisches Handeln ist in unserem Leitbild verankert, in dessen Mittelpunkt die Erziehung unserer Kinder zu aufgeschlossenen und friedvollen Persönlichkeiten steht, die in der Lage sind, Verantwortung für sich selbst und andere zu übernehmen. Um das Bewusstsein der Schülerinnen und Schüler für ihre eigene Gesundheit zu schärfen und ihnen die vielfältigen Aspekte einer gesunden Lebensweise zu vermitteln, fügt sich dieses Thema kontinuierlich in den Schulalltag ein. Im Unterricht, in den Pausen sowie innerhalb der außerschulischen Angebote ist es unser Anliegen, die Gesundheit der Kinder zu fördern. 2. Elemente der Gesundheitsförderung Gesundheitsförderung im Unterricht Nicht nur die Inhalte des Sachunterrichts zielen darauf ab, die Gesundheit der Kinder zu fördern. Auch anhand fächerübergreifender Themen lernen die Schülerinnen und Schüler, wie sich vielfältige Aspekte von Bewegung auf das eigene Wohlbefinden auswirken. Dazu bieten sich vor allem Projekte und Werkstätten an, innerhalb derer die Kinder vor allem handlungsorientiert lernen, was ihrem natürlichen Bewegungsdrang zu Gute kommt. Diese offenen Unterrichtsformen tragen in besonderem Maße dazu bei, miteinander und voneinander zu lernen, sich rücksichtsvoll zu verhalten und sich gegenseitig zu helfen. Im Anfangsunterricht werden regelmäßig Lockerungsübungen in die Lernphasen integriert, da sich die Kinder meist noch nicht über einen längeren Zeitraum hinweg konzentrieren können. Nach Möglichkeit wird in allen Unterrichtsfächern auf Bewegungs- und Auflockerungsphasen geachtet. Gesundheitsförderung im Sportunterricht Sport, andere Fächer - AG Gesundheitsförderung in den Pausen Der Start in die große Pause beginnt mit einem gesunden Frühstück. Hier achten die Lehrkräfte, die Eltern, aber vor allem auch die Schülerinnen und Schüler darauf, dass sie gesunde und abwechslungsreiche Kost zu sich nehmen. Dies wird vorab mit den Eltern besprochen und erfolgt in enger Zusammenarbeit. Dieses gemeinsame Frühstück bietet viele Vorteile: Essen und spielen sind zeitlich getrennt, die Kinder nehmen sich mehr Zeit zum Essen. Die Kinder können auch Lebensmittel, die aus mehreren Komponenten bestehen (Getränk, Obst, Joghurt) zu sich nehmen. Auf dem Schulhof gehen keine Getränkeflaschen oder Brotdosen verloren. Die Kinder essen gern in Gemeinschaft und teilen oft auch ihr Frühstück miteinander. Die Pausen dienen den Kindern u.a. dazu, sich auszuruhen, sich zu entspannen aber vor allem auch ihrem Bewegungsdrang nachzukommen. Verschiedene Spielgeräte auf dem 1. Pausenhof bieten Möglichkeiten für gezielte Bewegungsabläufe (Wackelbrücken, Wippen, balancieren) der 2. Pausenhof dient vor allem zum Ballspielen. 3. Gesunderhaltung des Körpers Neben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung trägt ein verantwortungsbewusster Umgang mit dem eigenen Körper auch maßgebend zum Wohlbefinden und zur Leistungsfähigkeit bei. Das Mobiliar in den Klassen ist größenangepasst. Außerdem achten wir auf eine Gewichtsreduzierung des Ranzens durch Ablagen in den Klassenräumen. Auch im Rahmen des Sachunterrichts wird Gesundheit gefördert. Die Schülerinnen und Schüler sollen Kompetenzen erwerben, die zu einer positiven Einstellung im Hinblick auf die Gesundheit führen. Bezogen auf das Kerncurriculum Sachunterricht werden diese Kompetenzen innerhalb des Lernbereichs Natur vermittelt. Unterrichtseinheiten in allen Klassenstufen sind: Zahngesundheit/Mundhygiene Funktion des Körpers Gesunde Ernährung Lebensweg eines Produktes (Apfel, Kartoffel, Korn) Teilweise Erste Hilfe Maßnahmen Schwangerschaft und Geburt Veränderung des Körpers und Sexualität Weiterhin werden in jedem Schuljahr Maßnahmen zur Bekämpfung von Läusen erläutert. Auch das Gesundheitsamt spielt eine wichtige Rolle bei der Gesunderhaltung der Kinder. Schuleingangsuntersuchung der zukünftigen Erstklässler Hör- und Sehtest Besuch des Schulzahnarztes in Klasse 1 4. Gesundheitsfördernde Maßnahmen und Projekte seit 2006 Ernährungsführerschein Fahrradführerschein Bio-Brot-Initiative AG "Kochen" Gemeinsames Frühstück Teilweise Erste Hilfe Kurs Brandschutzerziehung Schwimmunterricht in Klasse 3 und 4 Teilnahme am Sportabzeichenwettbewerb Teilnahme am Laufabzeichenwettbewerb des NLV Turntest Die Gestaltung der unterschiedlichen Projekte erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Feuerwehr, der Polizei, dem Sportverein Lemgow/Dangenstorf, dem Landfrauenverein und dem NIKO - Projekt Lüchow. Unser besonderes Anliegen besteht in der Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten zum Wohle der Gesundheit aller Kinder. Verabschiedet auf der Gesamtkonferenz am 17.Juni 2010 5.11. Allgemeine Überlegungen zur Sicherheit in der Schule "Der Auftrag der Schule umfasst auch die Fürsorge für alle Schüler. Dazu gehören auch der Schutz vor Gewalt und die Gewährleistung von größtmöglicher Sicherheit." Erlass des MK v. 09/2004 "Sicherheits- und Gewaltpräventionsmaßnahmen" Die Forderung nach größtmöglicher Sicherheit in der Schule umfasst den zwischenmenschlichen Bereich (Streit, körperliche Gewalt usw.) Absprachen und Vereinbarungen zur Förderung der Sicherheit Das Sicherheitskonzept ist mit der Polizei erarbeitet worden und alle sicherheitstechnisch relevanten Aspekte im Schulalltag a) Verhaltensgrundsätze an unserer Schule: An unserer Schule gilt ein respektvoller und gewaltfreier Ungang miteinander in Worten und Taten. (s. Schulordnung und Gewaltpräventionskonzept) Positives schulische Miteinander zwischen Schüler - Schüler, Lehrer - Schüler, Lehrer - Eltern und umgekehrt. Verfahren zur Stärkung der Selbstbehauptung der Jungen und Mädchen werden angestrebt (s. 2.Halbjahr 2009/10 Beginn des Projektes "Trendy ohne Gewalt" in Klasse 1 und 2) Gespräche über zwischenmenschliche Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten im Deutsch- und Religionsunterricht. Im 1. Halbjahr 2009/10 wurden an der Schule "Streitschlichter" aus den Klassen 3 und 4 ausgebildet, die Streitigkeiten in den Pausen im Vorfeld vermeiden, bzw. Streitigkeiten lösen sollen. Sie werden betreut von der Person, die sie ausgebildet hat. b) Absprachen und Vereinbarungen (sicherheitstechnisches Miteinander): Telefonische Abmeldung der Kinder im Krankheitsfall (vor der ersten Stunde) s. Versäumniskonzept. Lehrer halten bei Nichtabmeldung und Nichterscheinen der Kindersofortige Rücksprache mit den Eltern. Verhalten im Schulbus (Rücksprachen mit dem Busfahrer). s. Sicherheitsregeln bei Benutzung der Fachräume Turnhalle, Werkraum und der Küche Richtiger Umgang mit elektrischem Strom (Sachunterricht). Gefahrenquellen auf dem Schulhof Stöcke sind ausschließlich Baumaterial Beklettern der Bäume ist verboten Schneeballschlacht nur nach vorgegebenen Regeln Regelmäßiger und zeitgerechter Einsatz von Pausenaufsichten (auch bei Regenpausen) Festlegung der Schulhofgrenzen Alarmsignal kennen / Fluchtwege abgehen und einüben/ Sammelplatz auf dem Hof zeigen Regelmäßige Überprüfung durch Sicherheitsbeauftragten der Berufsgenossenschaft Regelmäßige Überprüfung durch den Brandschutzbeauftragten Regelmäßige Durchführung von Radfahrprüfungen und Fahrradüberprüfungen Richtiges Verhalten bei Schulfahrten und Schulwanderungen / Erste-Hilfe-Tasche c) Sicherheitstechnische Aspekte / organisatorische Vorarbeiten: Bereich: Schüler - Eltern - Lehrer - außerschulische Einrichtungen Telefonliste mit aktuellen Verantwortlichen (Schulleiterin, Hausmeister, Samtgemeinde) der Schule aufstellen und der Rettungsleitstelle mitteilen Telefonkette der aktuellen Klassen erstellen und im Büro bereithalten Notfallnummernordner (Beginn des Schuljahres) überprüfen (telefonische Erreichbarkeit der Eltern oder von ihnen beauftragte Personen) Fremde Personen im Schulgebäude sofort ansprechen Besonderheiten einzelner Kinder: Sorgerechtsprobleme, Gefahren im Umgang mit Elternteilen dem Kollegium mitteilen und im Lehrerzimmer aushängen Bereich: Notfallübungen Mögliche Handlungsszenarien / Handlungsabläufe mit dem Kollegium / dem Schulpersonal im Vorfeld durchsprechen (Brand, Bombendrohung, Entführung / Absprache mit der Polizei) Jährliche Feuerschutzübung mit der Feuerwehr durchführen Fluchtplan / Übung zum schnellen Verlassen des Gebäudes / 2 Übungen pro Schuljahr s. Brandschutzordnung Alarmklingel vorstellen / Fluchtwegeplan / Abgehen mit den Schülern Bereich: innerschulische Sicherheit / Gebäudesicherheit: Fenster, die als Notausstieg vorgesehen sind, mit rotem Klebepunkt versehen Fluchtwegpläne in den Klassen aushängen (jährliche überprüfen) Außentüren während der Schulzeit nicht verschließen Alarmklingel, Trage, Feuerlöscher, Verbandskästen g regelmäßige Kontrolle Sicherheitskonzept hat jeder Kollege bei sich (Wer ist in welcher Reihenfolge zu verständigen? Rettungsleitstelle, Feuerwehr etc. hängt an allen Telefonen und in den Räumen) Plan aller Räumlichkeiten aufhängen (Eingangsbereich der Schule) Rauchfangtüren während des Schulbetriebes nicht verschließen Regelmäßige Wartung aller Einrichtungsgegenstände (z.B.: Sportraum / Prüfung der Standfestigkeit der Sportgeräte / Splittergefahr bei Holzturngeräten etc.) Zur Zeit ist die Stelle eines Sicherheitsbeauftragten nicht besetzt. Aufgrund des Umfangs des Sicherheitskonzept ist es nur in der Schule einsehbar. Das Notfallorganigramm ist für die Öffentlichkeit nicht einsehbar Verabschiedet auf der Gesamtkonferenz am 17.Juni 010

5.12

Gewaltpräventionskonzept

Kinder verbringen ab dem sechsten Lebensjahr einen großen Teil ihrer Zeit in der Schule. Schule, besonders auch Einrichtungen mit Ganztagsangebot, hat nicht nur einen Bildungsauftrag, sondern auch einen Erziehungsauftrag (§2 des Nds. Schulgesetzes). Die Grundschule sollte deshalb auch der Ort sein, an dem Gewaltprävention stattfinden muss. Ziel sollte es sein, dass Prävention über einen längeren Zeitraum mit allen Kindern durchgeführt und in den schulischen Alltag der Kinder integriert werden kann. Der respektvolle Umgang miteinander ist ein übergeordnetes Erziehungsziel, das unser tägliches miteinander bestimmt (s. Regeln für unser Miteinander). Schulkinder, die früh den Umgang mit problematischen Situationen erlernen und wissen, wie sie sich in solchen Situationen verhalten können, werden in der Regel später weniger gewalttätig oder von Gewalt betroffen sein. Neue Evaluationsergebnisse im Bereich Selbstbehauptung und Sozialkompetenzförderung machen deutlich, dass die Dauer der Angebote und das Einbeziehen des Lernumfeldes von großer Bedeutung für den Erfolg und die Nachhaltigkeit von Präventions-Programmen sind. (Vgl. insbesondere die Evaluation zu PFAD und Tripple P von Manuel Eisner u.a.: Frühprävention von Gewalt und Aggression. Ergebnisse des Züricher Präventions- und Interventionsprojektes an Schulen. Zürich/Chur 2007) Wirkungsvolle Prävention ist keine punktuelle Maßnahme, sondern ein Prozess, der in der Gesamterziehung und somit dem Alltag der Mädchen und Jungen und der dazugehörenden Bezugspersonen oder Institutionen stattfinden soll. Sie hat zum Ziel, Kinder in ihrer Entwicklung zu fördern, zu schützen und unterstützen und ihnen optimale Voraussetzungen für ihre Entwicklung zu bieten. Damit sollen Risiken vermindert, Schutzfaktoren aufgebaut und Mädchen und Jungen Möglichkeiten aufgezeigt werden, wie sie mit schwierigen Situationen umgehen können, ohne durch ihr Verhalten Schaden zu nehmen oder andere zu schädigen. Grundlegende Maßnahmen zur Gewaltprävention: Konzept: "TRENDY" Das Projekt TRENDY ist ein für die Grundschule entwickeltes Curriculum, das von der Polizei Lüchow entwickelt und in der Grundschule Lüchow erprobt wurde. Durch den Gewinn eines Preises wurde das Preisgeld an die Schulen verteilt, die ihr Interesse an diesem Projekt bekundeten. "TRENDY" soll dazu beitragen, den Kindern in ihrer Entwicklung zur Seite zu stehen und ihnen gewaltfreie Möglichkeiten für ihren weiteren Lebensweg aufzuzeigen, Im Schuljahr 2009/10 begannen wir, nachdem die Eltern auf einem Elternabend informiert wurden, in Klasse 1 und 2. Durch den Einsatz schulfremder Personen sind wir bei der Durchführung von TRENDY auf Spenden und einen Eigenanteil der Eltern angewiesen. Schulordnung: Um Gewalt im Schulalltag zu dämmen, wurde mit den Schülerinnen und Schülern eine geltende Schulordnung erstellt, die zu Beginn eines jeden Schuljahres neu besprochen wird, unterschrieben und in jeder Klasse ausgehängt. s. Schulordnung:Regeln für unser Zusammenleben Streitschlichter: s. Präventionskonzept Gewaltprävention auf Klassenebene: Es gibt viele Ideen und Möglichkeiten um das soziale Lernen im Klassenverband zu stärken. Unter anderem: Kindgerechte Ausstattung der Klassenräume Verstärkerprogramme für einzelne Schülerinnen/Schüler Gesprächskreise innerhalb der Klasse (Thema eintragen ins Klassenbuch) Offene Unterrichtsformen, die das Zusammenarbeiten der Kinder, auch klassenübergreifend, fördern Aktivitäten des Schullebens (Wandertage, Feste, Projekte,...) Zusammenarbeit mit außerschulischen Unterstützern Immer wieder werden Angebote vom Niko-Projekt Lüchow aufgenommen. So nahmen im Schuljahr 2009/10 Frau Schulz und Frau Volkmann an der Veranstaltung: "Ja zum Nein", Spielstationen zum Starksein, PETZE Präventionsbüro Schleswig Holstein und dann mit ihren Klassen an der Ausstellung teil. Verabschiedet auf der Gesamtkonferenz am 07.September 2010

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Suchtpräventionskonzept

Die Grundlagen für süchtiges Verhalten werden schon in der frühesten Kindheit gelegt. Aus diesem Grund scheint eine Präventionsarbeit in der Grundschule sinnvoll. Die Schule hat demnach die Aufgabe, Kinder in ihrem Entwicklungsprozess zu stärken um die physischen Fähigkeiten und Eigenschaften zu entwickeln, damit sie auch schwierigen Lebenssituationen standhalten können. An der Grundschule Lemgow ist es eine Selbstverständlichkeit, und seit Einführung des Nichtraucherschutzgesetzes auch gesetzlich geregelt, dass nicht geraucht wird. Auch auf Schulfesten o. ä. Veranstaltungen gilt ein generelles Rauchverbot. Genauso wird auch mit Alkohol umgegangen. Prävention auf Klassenebene: In Rollenspielen wird das "Nein-Sagen" geübt Durchführung des Ernährungsführerscheins Anregungen im Sportunterricht für sinnvolle Freizeitgestaltung und verantwortungsvollen Umgang mit dem Körper Thema Pubertät im SU Klasse 4: Alkohol / Rauchen Klasse 4: Film "Comicstars gegen Drogen" mit anschließenden Unterrichtsgespräch Zukünftiger Arbeitsschwerpunkt Umgang mit: dem Internet Handy Spielkonsolen Verabschiedet auf der Gesamtkonferenz am 07.September 2010
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